10. Dezember 2015

Und weiter wird geschwelgt in Urlaubserinnerungen.


Auf dem Icefilds Parkway, der übrigens 230 km lang ist, ging es vorbei an massigen Bergen auf dem Weg zum Columbia Icefied.
Das hier ist der Athabasca Pass, so ziemlich meine liebsten Berge auf der Reise.


Unser Weg führte uns vorbei an weiteren Giganten, dessen Namen ich leider nicht kenne



bis zu unserem Ausflugszug, den Athabasca Falls. Diese sind wohl nicht für ihre Höhe, sondern eher für die Menge Wasser bekannt, welches sich durch die unzähligen Spalten stürzt. Viele Menschen unterschätzen hier auch die Gefahr der reissenden Wassermengen und es kommen jedes Jahr ein paar zu Tode.


Von den Wasserfällen des Athabasca ging es weiter zu den Sunwapta Falls. Diese bilden sich aus einem Nebenarm des Athabasca Rivers und sind nach dem Anblick der Athabasca Falls bei weitem nicht so spektakulär, aber immer noch sehr schön anzuschauen.


Unser Weg führte uns immer weiter und höher in die Berge, welche ich bis zu diesem Urlaub eigentlich nie sonderlich faszinierend fand. Es dauerte auch nicht lang und wir kamen an den ersten Bergen mit Gletschern vorbei.


Mein großes Ziel war unbedingt eine Gletscherwanderung auf dem Athabasca Glacier zu unternehmen. Dort kann man zwar auch mit speziellen Bussen hochfahren aber ab und an denke auch ich mal an meinen ökologischen Fußabdruck und wollte den Gletscher lieber mit einer geführten Gruppe zusammen erlaufen. Wenn man das Bild groß macht sind ungefähr in der Mitte des Gletschers die Brewster Busse zu erkennen.


Wir erreichten das Icefield und das dort gelegene Visitorcenter übrigens während einem Schneesturm, bei dem man kaum die Hand vor Augen gesehen hatte. Anderthalb Stunden später, nach dem wir unsere Tour gebucht hatten und uns ein bisschen im WLAN getümmelt hatten, haben wir das Visitorcenter bei strahlendem Sonnenschein verlassen.


Da die Gletschertour erst drei Tage später statt finden sollte, haben wir uns auf den Weg zum Campground gemacht und uns dort einen Platz für die nächsten Nächte ergattert.
Die nächsten Tage hatten wir nicht so viel Glück mit dem Wetter, die Sonne lies sich sehr selten blicken. So hatten wir dann auch keinen so schönen Ausblick vom Parker Ridge Trail auf den Saskatchewan Gletscher. Dort oben wurde uns auch erklärt, wo sich der Gletscher samt See vor ca 30 Jahren noch befunden hat. Der Gletscher bzw der Fluss des Gletschers, der Saskatchewan River liefert das Trinkwasser für Edmonton.



Als wir uns am frühen Vormittag auf den Parker Ridge Trail begeben hatten, waren wir noch recht alleine, oben hatten wir lediglich die Kanadier vom Campgroud und ein anderes Paar getroffen. Als wir uns an den Abstieg machten, kamen uns Massen an Leuten entgegen, da war ich wirklich erleichtert, dass wir dieses unglaubliche Panorama dort oben quasi für uns alleine hatten.

Nachmittags machten wir uns noch an den Wilcox Pass Trail - also wieder munteres Bergauf laufen.
Doch wir wurden belohnt, die Sonne lies sich kurz Blicken und wir entdeckten die Red Chairs, welche von den National Parks an verschiedenen Orten aufgestellt wurden, an denen der Ausblick sehr schön ist. Ich nutze sie zum Luft schnappen, etwas erholen und die Aussicht auf den Athabasca Glacier zu geniesen.


Weiter oben hatten wir auch unsere erste Begegnung mit wilden Tieren - den Big Horn Sheeps.


Was uns hier oben auch sehr gut gefallen hat, war dass man noch die Überreste des großen Meeres entdecken kann, welches hier einmal war. Man findet nämlich die unterschiedlichsten Meeresfossilien wenn man nur die Augen danach offen hält. Leider habe ich verpasst ein Bild zu machen, dafür hier noch ein paar Bilder von der unwirklichen Landschaft dort oben.




Genug an Bildern und Erzählung für heute, nächste Woche nehme ich Euch dann mit auf den Gletscher, sowie an den Bow Lake, zu Inkpots bis nach Banff.

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Kommentare :

  1. Wahnsinn! Ja, irgendwie wie ein anderer Planet! o_O

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  2. hammer! das sieht so wahnsinnig schön aus!

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  3. Überreste des großen Meeres - das klingt wie aus einer anderen Welt und Zeit. I like.

    Kannst du mal auf einer Karte eure Route durch Kanada aufmalen? Würde mich sehr interessieren. Aber nur wenn es nicht zu viel Arbeit macht.

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  4. Total beeindruckend!! Eine wirklich fantastische Aussicht.

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